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Manche Menschen wirken wie eine Bombe in den meisten Kontexten. Entweder sie explodieren. Oder sie implodieren. Beides ist ganz blöd für alle Beteiligten. Und wenn du diese Bombenwirkung hast, dann bringt es dich fast zum Verzweifeln. Lies hier meine Gedanken dazu, warum das so kommt.
Du bist an einer Grenze angekommen. Mal wieder. Und diese hat nichts mit deinem Können zu tun. Es ist die Grenze des Systems selbst.
Du bist genervt, frustriert, kurz davor an dieser Welt zu verzweifeln. Nicht weil du zu wenig bist … sondern scheinbar zu viel!!!
Zu komplex für die meisten Kontexte.
Je reifer und erfahrener du wirst, umso desillusionierter und inkompatibler wirst du. Du wirst immer weniger bereit, dich anzupassen.
Alle Versuche, diese Wahrnehmung auszublenden haben nicht funktioniert. Es scheint so. Als müsstest du dich dieser Welt stellen. Mit deiner ganzen Komplexität, Tiefe und Vielschichtigkeit.
Du in deinem Mikrokosmos kommst zurecht. Hast es dir ganz gut eingerichtet. Und gleichzeitig bist du doch ein Teil dieser Gesellschaft. Das kannst du immer weniger ausblenden. Nachdem du die Gedanken, einsam im Wald zu leben oder auszuwandern verworfen hast, hast du beschlossen, dass du doch hierher gehörst. Ein Teil von diesem Ganzen hier bist und somit ein Anrecht auf deinen Platz, auf singstiftende Interaktion und Zugehörigkeit hast!!!
Gut.
Nun ist da halt dieses „Zu-Viel-Ding“ bei dir. Du denkst schneller, fühlst tiefer, nimmst mehr wahr, sprichst komplexer, verstehst mehr Zusammenhänge, siehst mehr Wechselwirkungen, erkennst mehrere gleichwertige Lösungen, kannst dir mehr vorstellen, willst und kannst mehr umsetzen (als das Außen es erlaubt).
Das ist zu viel für die meisten Kontexte. Nicht weil du wirklich zu viel bist, sondern weil die meisten Räume zu klein sind. Sie können deine Komplexität nicht (er)fassen. Nicht halten.
Du hast schon so viel versucht: Einfacher gesprochen als du gedacht hast. Weniger umgesetzt als möglich gewesen wäre. Öfter geschwiegen, als du was zu sagen gehabt hast. Hast für andere mitgedacht. Hast ihnen die Arbeit abgenommen. Hast darauf gesetzt, dass es dadurch besser wird.
Mit dem Ergebnis, dass sie dich noch weniger verstanden haben. Und du hast dich verleugnet. Niemand hat gewonnen. Es wurde sogar noch schlimmer.
Du hast aufgehört zu mögen, wie du bist.
Nun. Du hast es also mitbewirkt. Du kannst es somit auch um-wirken. Jetzt mach, dass es gut, wahr und schön wird.
Das geht durch Autonomie. Einen Zustand, in dem die innere Wahrnehmung, die Handlungskompetenz und die äußeren Rahmenbedingungen miteinander kompatibel sind.
Ich habe da was rausgefunden und ausgearbeitet, das deiner Komplexität entsprechen könnte. Etwas, das sie sogar begrüßt. Dieses Konstrukt ermöglicht es, deine Komplexität zu bewahren (ohne sie zu verstümmeln) und gleichzeitig nicht der Sogwirkung des Kampfes, Dramas und Stillstandes im Außen zu erliegen.
Lass mich kurz den Zusammenhang skizzieren. Es scheint mir wie folgt zusein: Dein „Zu-viel“ in einem dafür „Zu kleinen“Kontext macht eine interessante Wirkkette auf.
Ein System ist nur dann „zu-klein“, wenn es sein Potenzial nicht entfaltet, Eigenverantwortung außer Kraft setzt und Entwicklung sabotiert. Nur in so einem System wirst du als „zu-viel“ wahrgenommen. Und wirkst wie eine Bombe. Du explodierst. Oder implodierst. Beides blöd.
Ich mache mal ein Beispiel. Stell dir vor, da ist ein Mensch, der sehr begabt im Schnitzen ist. Der hat schon wahreMeisterschaft im Schnitzen erreicht. Er entwickelt eine Schnitztechnik nach der anderen. Ist mit anderen Schnitzern, aber auch mit Baumfällern, Geschenkläden, Messermachern und so weiter im guten Kontakt. Sie begegnen sich auf Augenhöhe und entwicklen immer neue Ideen und Schnitzwelten. In dieser Runde hättest du bestimmt keine „Bomben-Wirkung“. Denen wärst du nicht zu viel. Wahrscheinlich hättet ihr eine ganz feine Zeit miteinander.
Es sind nämlich keine objektiven Kriterien, die ein System „zu klein“ sein lassen. Es sind nicht Inhalte, Branchen oder Tätigkeiten. Es ist die Abwesenheit von Potenzialentfaltung, Eigenverantwortung und Wagemut, die ein System „zu klein“ sein lassen. Hier wachsen und gedeihen Unzufriedenheit, Abhängigkeit und Stillstand. Das ist da der Alltagsmodus.
Und dann kommst du. Mit deiner „Schnitzkunst“. Und all deinem Zauber. Denkst, fühlst, nimmst wahr, siehst die Wechselwirkungen und Lösungen, kannst es dir vorstellen und umsetzen. Was eigentlich ein gesunder und lebendiger Zustand ist, wird in einem kranken System zum „Zu-Viel-Modus“.
Du hältst den Spiegel vor. Blickst hinter die Masken. Sprengst die Ketten. Lässt die Zahnräder wieder rollen.
Es gab jedoch Gründe, warum die Menschen für sich diesen Alltagsmodus gewählt haben. Sehr gute sogar. Für dich vielleicht nicht nachvollziehbar. Aber deshalb nicht weniger legitim.
Sie haben den Kampf, das Drama und die Angst kultiviert. Mit viel Aufwand. Es ist vielleicht nicht das Schöne, Wahre und Gute. Aber im Moment alles, was ihnen zugänglich ist. Nicht aus deiner Perspektive. Aus ihrer.
Und wie soll es nun anders sein, als dass sie eben das, was sie haben und können, nun dir geben. Kampf. Drama. Angst.
Voilà. Jetzt bist du mitten drin.
Option a) Dich „kleiner“ machen und anpassen, wodurch du dich verleugnest und irgendwann nicht mehr magst, wie du bist.
Option b) Noch weiter die Begabung, Augenhöhe und Entwicklung sähen. Dadurch mehr Kampf, Drama und Angst ernten. So lange, bis Option a) eintritt.
Option c) Autonomie herstellen. Einen Zustand, in dem deine innere Basis, Handlungskompetenz und die Rahmenbedingungen in einander greifen.
Für die Option c) habe ich was ausgearbeitet.
Es ist eine Synthese von praktischen Erfahrungen und theoretischen Erkenntnissen der letzten 20 Jahre. Auf der bewussten Ebene. Und eigentlich ist es der Rote Faden meines Lebens. Dieses „Zu-Viel-Ding“ könnte ich erfunden haben. Es hat fast 40 Jahre gedauert, bis ich es annehmen und integrieren konnte. Ich habe wohl diese ganzen Erfahrungen gebraucht. Und die Erkenntnisse. Immer wieder auf dem nächsten Level der Komplexität.
Im Spannungsfeld zwischen „Du bist aber interessant. Können wir dich haben?“ und „Ohje. Das ist einfach viel zu viel. Bitte sei etwas weniger.“. Hier entsteht Autonomie. Die Kompetenz, sich nicht zu verleugnen und doch in Verbindung zu sein. Die Kompetenz, sich in Beziehungen selbstbestimmt weiter zu entwickeln. Auf das nächste Level der Komplexität. In das schöne, wahre und gute Leben.
Es gibt da so eine Theorie. Sie heißt „Das Gesetz der erforderlichen Varietät“ von Ashby. Demnach kann ein System nur dann ein anderes System erfolgreich regulieren oder mit ihm interagieren, wenn seine eigene Varietät (Vielfalt möglicher Zustände und Reaktionen) mindestens so groß ist wie die Varietät des gegenüberliegenden Systems.
Vereinfacht: Komplexität kann nur durch entsprechende Komplexität bewältigt werden.
Dein Problem ist also nicht rationaler Art. Es ist auch nicht emotionaler Art. Dein Problem ist relationaler Art!!!
Stark vereinfacht besagt es, dass ein Lösungsansatz mit geringer Komplexität keine Probleme mit einem höheren Komplexitätsgrad lösen kann. Ganz logisch eigentlich, wenn man den Gedanken einmal zulässt.
In der Veränderungsregie findest du unterschiedliche Räume mit einem breiten Varietätsspektrum. In diesen kannst du deine Autonomie auf unterschiedlichen Ebenen kultivieren.
Nur für den Falls, dass du gerade genervt, frustriert und kurz davor bist, an dieser Welt zu verzweifeln. Nicht weil du zu wenig bist, sondern scheinbar zu viel. Zu komplex für die meisten Kontexte.
Und du hast nämlich auch keine Lust mehr, dich anzupassen.
Weil du dann irgendwann nicht mehr magst, wie du bist.
Ich habe unterschiedliche Formate ausgearbeitet. Zu Beginn empfehle ich dir den kostenlosen Video-Impuls „Autonomie - So hängt alles zusammen“ und den Blogcast, den du gerade liest. Das sind Formate, in denen du dich dieser ungewohnten Perspektive schrittweise nähern kannst. Sie kosten kein Geld. Dafür brauchst du nur Interesse und Zeit.
Jetzt bist du dir doch nicht mehr so sicher, ob du in der Zu-Viel-Dynamik wirkst, oder nicht doch in der „Zu-Wenig“?
Zu wenig strukturiert, fokussiert, stetig, entschlossen, konsequent oder kompatibel mit dieser Welt, an der du zu verzweifeln drohst. Und genau das ist der Mindfuck. Menschen in der „Zu-Wenig-Dynamik“ fragen selten nach ihrem eigenen Anteil an ihrer Situation. Sie suchen die Gründe im Außen. Und häufig stehen dann Menschen wie du dafür zur Verfügung.
Es gibt eine sehr gute Frage, mit der du dich aus diesem Zweifel wieder rausholen kannst.
Frage dich: Bin ich mehr als genug?
Achte jetzt auf deine spontane Antwort. Wenn sie „Ja.“ lautet, lass uns weitere gute Fragen stellen und komplexe Antworten finden. So verwandeln wir deine „Zu-Viel-Dynamik“ in eine konstruktive „Mehr-Als-Genug-Dynamik“ und kultivieren deine Autonomie.
Werde zum Beobachter und handle stets so, dass die Anzahl deiner Handlungsoptionen wächst!
Dieser Blogscast hat dir EINE Perspektive auf die Veränderungsregie gezeigt.
Aber wie hängt das alles zusammen?
Im kostenlosen Video-Impuls erfährst du in 75 Minuten:
✓ Wie die Zu-Viel-Dynamik entsteht.
✓ Was sie mit Kampf, Drama und Angst zu tun hat.
✓ Wieso das ein relationales Problem ist.
✓ Und wieso Autonomie der einzige Weg aus diesem Schlamassel ist.
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