Entwickeln ist gut! Finde mit dieser Methode deine Richtung.

Entwickeln ist gut! Finde mit dieser Methode deine Richtung.

Du weißt: Jetzt ist die Zeit um sich weiter zu entwickeln! Du kommst nur nicht los. Der nächste Schritt klemmt. Irgendwie fehlt die Richtung. In diesem Artikel findest du einen Impuls dazu.

Robin ist ein zufriedener Typ. Selbstständig, gefühlt ewig, macht sein Ding weil es ihn begeistert, mal allein, mal mit seinen Partnern. Das macht er super. Ich war schon zwei Mal seine zufriedene Kundin. Nun will er sich weiter entwickeln. Nur wohin?

Letzte Woche fragt er mich: 

Sag mal. Woran merke ich eigentlich, welcher von den alten Zöpfen jetzt weg muss? 
Und woher weiß ich, wie viel ab muss? 
Und in welchem Zeitraum?

Und ich so: Heeeey, wie gut, dass du fragst. Freu dich auf nächste Woche.

Jetzt ist nächste Woche. Und schon wieder Donnerstag. Also.

Diese guten Fragen möchte ich kurz und knackig an einem konkreten Beispiel von mir beantworten.


Einmal. Da stand die Welt plötzlich Kopf. 

Und ich hatte Zeit. Mein Konzept weiter entwickeln. Das war jetzt der Plan.

Da habe ich mich auch gefragt:

Was kann eigentlich weg? Was soll bleiben? Was sich verändern? In welche Richtung? Was ist der nächste Schritt?

Gut, dass ich Expertise im Veränderungsmanagement mit mir herum trage.

Auch, wenn ich in meinem eigenen Wald stand, die Methoden helfen trotzdem. Diese hier funktioniert in vier Schritten.

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1. Erkenne: Was ist wichtig?

Ich beginne also mit dem, was für mich jetzt gerade am wichtigsten erscheint. Aus dem Bauch heraus. Was ist mir soooooo wichtig in meinem Job? Ganz klar, die Wirksamkeit.

Ich liebe sie!

Diese Wirksamkeit. Die Kunden kommen mit ihren Themen zu mir, und gehen verwandelt wieder raus. Wie früher bei Marijke Amado in der Mini Playback Show. Ein Junge geht in die Zauberkugel und kommt als Wolfgang Petry wieder raus. Wie wunderbar! Meine Arbeit hilft. Ein tolles Gefühl. 

Kann süchtig machen.

Gut. Weiter. Ich habe schon einen Ohrwurm von diesem Lied. 


2. Erkenne: Was wäre dramatisch?

Welches Drama würde sich abspielen, wenn die Wirksamkeit fehlt? Was lehne ich ab? Was finde ich richtig blöd. Was bewerte ich negativ? Worüber rege ich mich auf?

Ganz klar! Über Blender! Das triggert mich so sehr! Menschen, die im Coaching oder in Beratung  einen Mini-Happen-Wissen so aufblähen, dass dieser Happen riesig wertvoll und wirksam erscheint. Pfuuuuiiiii.

Deshalb ist es für mich so so so wichtig, dass meine Kunden mich als wirksam erleben. Das will ich in meinen Angeboten sicherstellen.


3. Erkenne: Was ist, wenn das Fass überläuft?

Wenn ich es mit dem Guten übertreibe ... Was ist dann die Konsequenz? 

Du kennst das. Wenn jemand überfürsorglich, übervorsichtig, überfreundlich, überengagiert und so weiter ist. Dann läuft das Fass über und du hast nichts gewonnen. 

Dann würde meine Wirksamkeit mich in einen Kontroll-Freak verwandeln. Nicht cool. 

Ich würde nichts mehr machen, von dem ich nicht genau weiß, wie es bei dem Menschen in der Situation wirkt.

So würde ich mich über kurz oder lang in einen Blender verwandeln. 

Warum?

Weil ich aus der Überbetonung der Wirksamkeit, in den Kontrollen-Freak fallen würde. Und dann dauert es nicht lange ... werde ich selbst zum Blender. 

Denn es ist ja klar, wenn etwas wirken, wachsen und sich ausbreiten soll, dann geht es nicht mit Kontrolle. Du brauchst das Vertrauen, dass der Mensch die gewünschte Wirkung zulässt und annimmt. 


4. Erkenne: Was darfst du lernen?

Damit das also nicht passiert, muss ich der Wirksamkeit etwas anderes an die Seite stellen. Etwas, das sie davor bewahrt zum Kontrollierten-Freak zu werden.

Aber was kann das sein?

Das ist die abgeschwächte Variante des Blenders. 

Warum?

Weil er mich dazu bringt, die Wirksamkeit so sehr zu betonen.

Also kann er mir auch helfen, sie gesund zu belassen.

Was ist also, die positive Variante des Blenders? Welche guten Aspekte hat er?

In meinem Fall ist es das "Domino-Päckchen-Konzept" geworden.

Ich mache es so ähnlich wie der Blender, nur anders. Auf meine Weise. Damit die Wirksamkeit nicht verloren geht. Ich nehme einen Mini-Happen von meinem Wissen. Dann bereite ich es so auf, dass es für sich allein wirkungsvoll ist. So entsteht ein Domino-Stein. Diese Domino-Steine verpacke ich in größere Päckchen. Und die Päckchen wiederum ergeben zusammen ein schlüssiges Konzept.

So kann jeder die einzelnen Domino-Steine so an einander legen, dass es für seine Situation passend ist. 

Und das ist dann die Richtung für den nächsten Schritt, damit mein Wirken sich weiter entwickeln kann.

Tja. Da musst du erstmal drauf kommen. So dolle um die Ecke zu denken.
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Und jetzt zu Robins Fragen

Sag mal. Woran merke ich eigentlich, welcher von den alten Zöpfen jetzt weg muss?

Die Zöpfe, die dich begeistern und anspornen. Die müssen auf jeden Fall dran bleiben!

Der Zopf, der dich immer auf das schauen lässt, was dich aufregt. Der dich dazu bringt, deine Stärke zu übertreiben. Der muss ab!

Und woher weiß ich, wie viel ab muss?

So viel, dass du dich auf dein Lernfeld konzentrieren kannst. So viel, dass du nicht immer so abwertend auf das schaust, was dich aufregt.

Und in welchem Zeitraum?

Ich empfehle dir fünf Monate. 

Kraaaaaasssss, so lange?!?!?

Ja, klar!

Schau wie komplex du bist.

Bis sich das, was in die andere Waagschale gehört entwickelt ... da fließt schon bisschen Wasser den Elbe-Seiten-Kanal runter.

Wenn beide Seiten der Waage in Balance sind. Dann erst hörst du auf, dich selbst in der Entwicklung zu blockieren. So lange bist du der einzige, der dir im Weg steht.

Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg beim Erkennen, Verstehen und Umsetzen.

Das Meiste ist noch nicht getan - Vorhang auf, für deine Veränderung.

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© 2024 Katharina Barrenscheen - Veränderungsregie