Finde deinen Grund, um zu bleiben. Triff deine Entscheidung für Entwicklung.

Finde deinen Grund, um zu bleiben. Triff deine Entscheidung für Entwicklung.

Was wäre, wenn wir die Angst ohne Angst betrachten könnten?

Sie einfach so annehmen. Ohne sie zu bewerten.

Dann würden wir eine Entscheidung für Entwicklung treffen.

Wie würde dann unser Alltag aussehen?

Wir haben ja bisher festgestellt, dass Angstfreihet eine Illusion ist. Genau.

Überall dort, wo wir meinen, ohne Anst zu sein, überall dort, wo wir der Angst ausweichen, sie vermeiden, verdrängen, betäuben, überspielen oder leugnen, dort macht sich die Stagnation breit. Man könnte sogar von Sabotage sprechen. Ich weiß, ein fast schon inflationär benutzer Begriff. Diese Selbstsabotage. Letztlich ist es eine unbewusste Entscheidung für die Angstvermeidung.

Versteh mich nicht falsch. Es geht mir nicht um Selbstoptimierung. Nicht um schneller, höher, weiter. 

Es geht mir um Wirksamkeit. Um Lebensfreude. Um das Echtsein. Um den nächsten Schritt in der Entwicklung. Um diese Grundimpulse der Lebendigkeit. 

Das ist unsere Sehnsucht in allen Lebensbereichen. Wenn wir mal ganz ehrlich sind. Danach streben wir.

Ich denke, wenn wir es schaffen, die Angst ohne Angst zu betrachten, können wir gar nicht anders, als den nächsten Schritt in Richtung Entwicklung zu machen. Nicht einen Schritt, wie jemand sagt, dass es richtig wäre. Einen, der jetzt für uns dran ist.

Guck mal in deine Gewohnheiten und Beziehungen.

Wieso Gewohnheiten und Beziehungen? Na, weil unser Alltag daraus besteht. Alles, was wir machen oder lassen, sind Gewohnheiten und Beziehungen. Sobald wir etwas tun, ist es eine Gewohnheit. Die Art, wie wir es tun. Und sobald wir mit Menschen in Interaktion treten, ist es eine Beziehung. Mit wem oder für wen wir etwas tun.

Oh, echt? Überall? Ja klar. Privat macht das Sinn. Aber auch im Job, im Ehrenamt, im Netzwerk? Ja klar. Dort heißen die Gewohnheiten dann Prozesse und die Beziehungen heißen Rollen.

Also. Wo erlebst du Stagnation in deinen Gewohnheiten und Beziehungen? In den Prozessen und Rollen? Wo hinkt deine Wirksamkeit? Wo geht sie am Stock? 

Dort, wo sie hinkt, da bist du im WEG-VON-ANGST-Modus.

Okeh, bevor hier alles so schwer wird. Kurzer Schwenk. 

Überall, wo du Entwicklung erlebst, dort bist du im HIN-ZU-Modus. Intuitiv. Großartig. Zauberhaft. Lebendig. Weiter so. Gönn dir und feier das! So oft es geht. Jeden Tag.

Und dort, wo es anders ist: Bertachte deine Angst ohne Angst.

Denn, weißt du, die Lebendigkeit liegt im Alltag. Die Wirksamkeit auch. 

Und wenn dein Alltag im WEG-VON-Modus funktioiert, dann sind deine Gewohnheiten und Beziehungen von Stagnation geprägt. Entwicklung passiert nicht im Außergewöhnlichen. Nicht im Urlaub, im Ausflug, Workshop, Coaching, Event oder sowas. Nee. Und erst recht nicht im Konsum.

Entwicklung findet im ganzen Kleinkram statt. 

Im Alltag. In der Art, wie du etwas tust und mit oder für wen. Lass diesen Kleinkram von Entwicklung geprägt sein. Von einem HIN-ZU-Impuls. Nicht von der WEG-VON-Neigung.

Wie soll das gehen? Na. Indem du die Angst ohne Angst betrachtest. Überall dort, wo du Beziehungen und Gewohnheiten in der WEG-VON-Neigung gestaltest.

Zu abstrakt. Welche Entscheidung steht konkret an?

Na gut. Es gibt eine Aussage. Die liebe ich.

Du brauchst keinen Grund um zu gehen, wenn du keinen hast um zu bleiben.

Lass uns diese mal genauer betrachten.

Wie häufig beschäftigen wir uns im Alltag mit Gründen um zu gehen.

Das sind dann Gedanken, die sich um das Ausweichen, Vermeiden, Verdrängen, Betäuben, Überspielen oder Leugnen drehen.

Wie kann ich einer unangenehmen Erfarhung ausweichen? Wie kann ich ein bestimmtes Erlebnis vermeiden? Wie eine Emotion, die immer wieder kommt, verdrängen und womit betäuben? Meine Unsicherheit überspielen? Die Unzufriedenheit leugnen? Und so Sachen.

WEG-VON. Gehen. Dafür suchen wir Gründe. Argumente.

Und schau mal hin. Dort, wo du dir diese Gedanken machst. Was passiert da so ganz konkret? 

Das ist wichtig jetzt. Ein zentraler Aspekt.

Ich bin mir sicher, dass du in den meisten Fällen eine Art von Stagnation erlebst. In deinen Gewohnheiten und Beziehungen.

Wieso? Weil du die Angst nicht ohne Angst betrachtest. Nicht nur du. Ich auch. Und die anderen auch.

Wir bewerten die Situation, aus der Angst geleitet, selbst bewertet zu werden. Wir wollen dem zuvor kommen. Ha! Erster! Und so nähren wir die angstgeleiteten Gewohnheiten und Beziehungen in unserem Alltag. Meistens Kleinkram.

Folglich entwerten wir. Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Der Wert der Gewohnheiten und Beziehungen geht so verloren. Und das führt uns noch mehr in die Bewertung.

Anstrengend, oder? Ja. Da müssen wir uns nicht wundern, dass wir so kaputt sind. Dass alles irgendwie zu viel erscheint. Irgendwie ohne Sinn.

Was ist dein Grund um zu bleiben?

Was wäre, wenn wir den Gründen zu bleiben mehr Aufmerksamkeit schenken würden? Unsere Gewohnheiten und Beziehungen darauf ausrichten?

Das wäre eine krasse Welt. Du ahnst es auch, ne?!?!

Man kann sich das noch nicht vorstellen. Noch nicht ausmalen. Aber erahnen. Wenn unsere Beziehungen und Gewohnheiten voll von Wert wären. Wertvoll.

Und das wäre dann ein Grund, um zu bleiben. Und was für einer!!!

Aber mal ehrlich. Wo finde ich denn diesen Grund, um zu bleiben? Es scheint einfacher zu sein, die anderen zu sehen. Die liegen einfach so rum. Überall.

Na. Jenseits deiner Angst.

Toll.

Und wie komme ich dahin?

Entscheide dich, deine Angst ohne Angst zu betrachten. Sie wird dich dann zu deiner Entwicklung führen. Dort findest du den Grund um zu bleiben.

Genauer?

Ein alltagstauglicher Schritt ist der Switch von der Bewertung zur Unterscheidung. Richte deine Gewohnheiten und Beziehungen auf Unterscheidung aus. Deine Prozesse, wie du etwas tust. Deine Rollen, in denen du mit anderen eine Wirklichkeit kreierst.

So triffst du immer mehr Entscheidungen, die eine HIN-ZU-Dynamik in deinem Alltag bewirken.

Meine These dabei: Du wirst immer mehr feststellen, dass die WEG-VON-Notwendigkeit sich dabei fast von allein aus deinen Beziehungen und Gewohnheiten verabschieden wird.

Naja. Und so geht es dann, dass du die angstgeleitete Stagnation in Entwicklung verwandelst. Für dich. Und mit allen, die an deinen Gewohnheiten und Beziehungen teilhaben.

Und dann brauchst du keinen Grund mehr um zu gehen. Du hast dann einen um zu bleiben.

Ja, mega!

Du willst das nicht allein machen? Musst du auch nicht. Im Dienst der Wirksamkeit stehend, habe ich einen 1zu1 Workshop entwickelt. Hier richte ich mit dir gemeinsam dein Denken auf Entwicklung aus. Lass uns dazu telefonieren. Ich erkläre dir, wie ich das gedacht hab: https://calendly.com/veraenderungsregie/workshop-vorstellung

Oder du stillst erstmal das Verlangen deines zweifelnden Verstandes und erkennst das simple Muster für Entwicklung im Video-Kurs: https://www.digistore24.com/product/456317 Das ist auch die Grundlage für den Workshop.

Entscheidung für Entwicklung treffen durch Unterscheidung



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