Perfektionismus ablegen

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unperfekt!challenge - Wink dem Perfektionismus Adieu

In 10 Wochen versuche ich den Kopf und das Bauchgefühl wieder zusammen zu bringen.

Für mich liegt gerade ein unbekannter Zustand an ... ich habe ein Problem … ich zögere. Wenn du mich besser kennst, weißt du, dass das Zögern nicht meine Art ist. Und jetzt zögere ich. Kommt da etwa der Perfektionismus durch? Wie bedauerlich, ich muss ihn ablegen. Dieses Zögern ist zum jetzigen Zeitpunkt sehr kontraproduktiv. Ich bringe gerade nämlich mein Business online! Und ich zögere. Das ist für mich ziemlich anstrengend auszuhalten, denn meine Hauptmotive neben der Ruhe sind Wagnis, Selbstentscheidung, Flexibilität, Auslegung, Selbstanerkennung, Pragmatik und Abwechslung. So lassen sich die Zustände beschreiben, die man von mir kennt. Zögern ist da nicht drin. 


Und jetzt sitze ich hier und bin genervt von mir selbst. Zum Glück ist viel zu tun (zum Beispiel das Haus endlich zu Ende bauen), das lenkt einwenig von diesem Zögern ab. Aber wirklich nur einwenig. Wo habe ich mir dieses Problem bloß eingefangen und wie geht das wieder weg?

Du fragst dich, wobei ich zögere? Das Konzept für den Newsletter ist fertig, aber ich schicke ihn nicht raus. Ich habe gemäß den Empfehlungen vier Blogartikel vorgeschrieben und sie als Podcast eingesprochen, bei Spotify und iTunes gelistet, aber ich bringe sie nicht raus. Ich habe ein Online-Coaching-Programm, einzelne Online-Bausteine und auch eine Kennenlern-Einheit konzipiert und getestet, und behalte sie für mich. Tools für Social Media, Videokonferenz, Analyse und Onlinemarketing stehen in den Startlöchern und wollen bedient werden. Ich habe auch genug zu sagen um all das mit Inhalten zu füttern. Und was mache ich mit all dem? Ich halte es zurück.

Mit meiner Sparringspartnerin Sunla aus Wien (ähnliche Motive, ähnliches Geschäftskonzept, ähnlicher Humor) habe ich im letzten Gespräch eine spontane Idee entwickelt: Die unperfekt!challenge. Wir müssen diesem Perfektionismus Adieu winken. Wir haben beschlossen, 10 Wochen lang unperfekte Themen, Produkte und Ideen in die Welt zu bringen und uns dann darüber auszutauschen. Und während ich hier meine Worte im "Nicht-Stören-Modus" in die Tasten haue … kommt mir die Idee, diesen Text an alle Menschen zu schicken, von denen ich die Mailadresse habe. Und zwar 10 Wochen lang jeden Freitag, quasi auf dem Weg ins Wochenende. Und jetzt kommt mir die Idee, jeden einzeln Beitrag auch als Blogartikel online zu stellen. Okay, langsam fangen meine Motive an sich wieder zu freuen.

Vielleicht hast du Lust, mich auf dieser unperfekt!challenge zu begleiten, indem du mir erlaubst dir jeden Freitag eine Mail zu schreiben. Ich weiß jetzt noch nicht genau, was da drin stehen wird. Wahrscheinlich werde ich über meine Erfahrungen in dieser unperfekt!challenge schreiben. Es wäre aber auch total wahrscheinlich, dass ich meinen aktuellen Changeprozess in Verbindung mit meiner Blickfeld-Analyse bringe. Das mag sein. Es wird halt ein unperfekter, nicht gestylter und unverstellter Blick auf meinen Status quo.

Und möglicherweise ist es ja so, dass es auch dir so geht, dass du mit einer Entwicklung in deinem Business zögerst, es dir aber damit nicht gut geht, weil das Zögern eigentlich nicht deins ist. Dann mach einfach mit und lass mich davon wissen. Ich freue mich drauf. Jetzt bin ich ganz positiv aufgewühlt und sehr gespannt auf das was da kommen wird.

Also, wir lesen uns am kommenden Freitag. Ich bin schon so gespannt, was ich dir schreiben werde!!!

Unperfekte, aber herzliche Grüße an dich aus meinem Arbeitswohnzimmer

Katharina

P.S.: Wenn ich dir weiter schreiben darf, müsstest du bitte auf die beiden Felder oben ausfüllen (Vorname und E-Mail) und es mir somit erlauben. Die Vorschriften wollen es, dass wir das so machen … das nennt sich Double-Opt-In. Du kannst dich jederzeit mit nur einem Klick wieder austragen. Einfach ganz unten in der Mail auf Abmelden klicken.



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3 Kommentare

  • Ich finde deine Challenge total spannend.
    Ich leide gerade sehr darunter über meine beruflichen Zweifel und Ängste nicht offen reden zu können. Ich habe das Gefühl, dass es nicht erwünscht ist laut über Fehler und Zweifel nachzudenken, erst recht nicht als Führungskraft.
    Wie inspirierend ist da dein Nachdenken über Zögern und Zweifeln. Danke!
  • Super idee! Ich bin dabei!
  • Hey Björg,
    ich freu mich sehr und bin gespannt, was ich mit dir teilen werde :)
    Lieben Gruß nach Bali

Was denkst du?

© 2019 Katharina Barrenscheen